Werkstattaufbau
Stufe 5 von 5

Wand auf, Boden raus

Hier wird es ernst: Wände öffnen, Leitungen verlegen, Böden entfernen. Die Geräte kosten mehr, werden aber nur zeitweise gebraucht, und manche leihst du besser.

Entkernter Raum mit Backsteinwand, Stehleiter und Fenstern während einer Renovierung

Fünf Empfehlungen: Renovierung

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Gerät

Akku-Bohrhammer mit SDS-plus

Bohrt in Beton und Stein mit einem Schlagwerk, das kräftiger ist als die Schlagfunktion eines Bohrschraubers. SDS-plus ist die gängige Werkzeugaufnahme. Wer ihn nur für ein Projekt braucht, fragt im Baumarkt nach einem Leihgerät.

ca. 140 bis 215 Euro

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Gerät

Akku-Multitool

Schneidet mit schwingendem Blatt Fußleisten, Rohre und Türzargen auf, wo keine Säge hinkommt, und schleift in Ecken.

ca. 75 bis 140 Euro

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Gerät

Akku-Säbelsäge

Für Abriss und grobe Schnitte: Rohre, Balken, Dachlatten, Äste. Nicht für saubere Kanten gedacht.

ca. 80 bis 150 Euro

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Licht

Akku-Baustrahler

Hell, mobil und ohne Steckdose. Praktisch in Räumen, in denen die Sicherung für die Arbeit ausgeschaltet ist.

ca. 50 bis 115 Euro

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Schutz

FFP2-Atemschutzmaske

Beim Schleifen, Abbruch und Bohren in Beton entsteht Staub, den du nicht einatmen solltest. FFP2 filtert Partikel, bei Gefahrstoffen wie Asbest reicht sie nicht.

ca. 14 bis 22 Euro

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Was ein Produkt heute wirklich kostet und ob es lieferbar ist, siehst du erst bei Amazon. Wie diese Auswahl entsteht

Das brauchst du hier noch nicht

  • Einen Abbruchhammer. Meißeln in Beton und Mauerwerk ist ein Fall für den Verleih. Geräte mit viel Wucht verlangen Erfahrung.
  • Eine Tischkreissäge. Für Renovierungsschnitte reichen Säbelsäge und Multitool.
  • Jedes Gerät sofort. Kauf erst, wenn das Projekt feststeht. Alles, was nur einmal gebraucht wird, ist beim Verleih besser aufgehoben.

Bevor du anfängst: Gebäude vor 1993

Bis zum 31. Oktober 1993 durfte in Deutschland Asbest verbaut werden. Bohren, Sägen, Schleifen und Abreißen können Fasern freisetzen, die eingeatmet schwere Erkrankungen verursachen. Nach Angaben des Umweltbundesamts sind Umbau und Abriss asbestbelasteter Gebäude etwas für Fachfirmen. Bei einem Haus oder einer Wohnung, die vor 1993 gebaut wurde, klärst du das vor dem ersten Eingriff.

Umweltbundesamt: Asbest, nichts für Heimwerker